Warum Mediation?

Stre­it­igkeiten entste­hen alltäglich zwis­chen Paaren, Eltern und Kindern, Schülern und Lehrern, Mietern und Ver­mi­etern, Nach­barn, Kol­le­gen, Arbeit­nehmern und Arbeit­ge­bern, Staat und Bürg­ern. Wenn Kon­flikte eskalieren, enden sie häu­fig vor Gericht. Die gerichtliche Streitent-scheidung schafft jedoch meist keine Zufrieden­heit bei den Parteien, son­dern nur Gewin­ner und Verlierer.

In einer Medi­a­tion kön­nen Kon­flikte ohne juris­tis­che Stre­itver­fahren mit Hilfe eines neu­tralen und unpartei­is­chen Ver­mit­tlers eigen­ver­ant­wortlich behoben werden.

Die Ergeb­nisse eines Medi­a­tionsver­fahrens wer­den den per­sön­lichen Inter­essen der Beteiligten gerecht und erweisen sich als wesentlich tragfähiger als Entschei­dun­gen von Dritten.

In Fam­i­lienkon­flik­ten ver­weisen Beratungsstellen, Anwälte und Gerichte bere­its seit Mitte der 90er Jahre ver­stärkt auf Medi­a­tion. Ins­beson­dere bei der Tren­nungs– und Scheidungsabwicklung hat sich Medi­a­tion bewährt und wird als friedenss­tif­tend geschätzt.

Auch im Wirtschaft­sleben ist Medi­a­tion schon lange kein Fremd­wort mehr. Medi­a­tion ver­mag auch hier in gle­icher Weise Kon­flikte zeits­parend, kostengün­stig und effek­tiv zu lösen. Das Ver­fahren ist viel­seitig ein­set­zbar wie z.B. bei inner­be­trieblichen Kon­flik­ten oder Auseinandersetzungen zwis­chen Unternehmen, Organ­i­sa­tio­nen oder Behörden.

Grundle­gende Anerken­nung hat das Ver­fahren durch das bun­des­deutsche Gesetz zur Förderung der Medi­a­tion und anderer Ver­fahren zur außerg­erichtlichen Kon­flik­t­bei­le­gung (Medi­a­tionsG) vom 21. Juli 2012 erfahren.